in den letzten Tagen entschuldigen.Da im Moment Prüfungszeit ist und die Franzi noch plant im Oktober ihr Studium abzuschließen ist sie ziemlich im Stress. Bachelor-Studiengänge sind einfach kein Zuckerschlecken, auch wenn die Prüfungen nicht sehr schwer sind. Im Fall der FUB ist die Menge ausschlaggebend, was der Franzi in der letzten Woche mehrere Nächte vor dem Computer beim Schreiben von Hausarbeiten und in der Hängematte beim Lesen von wirklich sehr uninteressanten Unterlagen über die italienische Sozialgesetzgebung und das italienische Arbeitsrecht beschert hat.
Zudem war die Franzi gemeinsam mit der Mari und der Daniela zuständig für die Organisation des Besuchs der chinesischen "Hearts Alliance", einem Autismus-Netzwerk, das sich zu Studienzwecken in Südtirol aufhielt und dessen Gründungsmitglied die Franzi auf der Studienfahrt in China kennengelernt hatte. Die Chinesen trafen sich in Brixen mit der Autismus Selbsthilfegruppe des Arbeitskreises Menschen mit Behinderung, besuchten die Seeburg, Tian Huiping hielt einen Vortrag an der Uni und natürlich musste auch die regionale Küche und das regionale Bier gebührlich gekostet werden. So verbrachte die Franzi zwei Tage in netter Gesellschaft, kam aber mit ihrem Lernstoff nicht so recht voran.
Zudem hatte sie sich bereit erklärt im Rahmen der Praktikumstagung der Universität für die Tutoren in den Sozialdiensten ihr Praktikum kurz vorzustellen. Nach getaner Arbeit meldete sich doch tatsächlich eine "Mauer-im-Kopf" Sozialassistentin und fragte, warum ein Auslandspraktikum von der Universität anerkannt wurde, was offensichtlich keine klassische Sozialarbeit als Grundlage hatte und was nicht auf die Arbeit in den Sozialdiensten vorbereite (der Rest der Anwesenden SAs stimmte wohlwollend nickend zu). Erworbene interkulturelle Kompetenzen und das Bewusstsein über eine voranschreitende Globalisierung und die Erweiterung des Einsatzfeldes von Sozialarbeiterinnen weltweit sind in den Sozialdiensten Südtirols wohl noch nicht angekommen. Gut, dass die Zukunft der Franzi nicht in den Händen einer solchen Vorgesetzten liegen wird.
Am gestrigen Freitag dann hatte die Franzi Fakultätsratssitzung, die wie immer höchst amüsant war, zwei Prüfungen und noch ein Treffen mit dem Studiengangsratsleiter der Sozpäds. Als sie um 19 Uhr todmüde aus der Uni wankte konnte sie nichts tun außer sich mit einer DVD "Der Typ vom Grab nebenan" zu vergnügen. Ein origineller schwedischer Film mit einem der Lieblingsschauspieler der Franzi, dem sagenhaften Michael Nyqvist in der Hauptrolle. Im Anschluss guckte sie noch die Folgen 13-17 der 3. Staffel von Grey's Anatomy, die einfach unfassbar quälend und traurig waren und der Nachtruhe der Franzi sehr abkömmlich waren.
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