Tuesday, April 14, 2009

Snowdonia


Cardiff Council meinte es gut mit seinen Mitarbeitern und gab ihnen nicht nur Freitag bis Montag über Ostern frei, sondern auch noch den Dienstag. Die Franzi entschied sich deshalb nach Nordwales zu fahren, schließlich war sie dort noch nie gewesen.

Am Samstag früh startete sie bei strahlendem Sonnenwetter nach Aberystwyth und verbrachte dort zwei sehr angenehme Stunden an der Küste. Von der kleinen Universitätsstadt ging es dann dank des neuen Navigator Nüvi mitten durch die Pampa nach Machynlleth in den Powys, einer kleinen Ökostadt, die wirklich sehr nett anzuschauen war.
Von dort fuhr die Franzi nach Aberteifi und patroullierte an der wirklich wunderschönen Hafenpromenade mit Blick über die Meeresmündung um sich dort ein wenig die Beine zu vertreten. Aberteifi gefiel ihr wirklich sehr gut und sie fand es extrem schade, dass sie weiter musste nach Tywyn, was sich aber auch als sehr nettes Strandresort entpuppte. Dort setzte sie sich an die Strandpromenade und las im neuen Roman von Nick Hornby 'Slam' und genoss den Sonnenuntergang.
Die Hütte, in der sie bei einer Kollegin übernachten wollte konnte sie dann zuerst nicht finden, landete dann aber nach ausgiebiger Suche auf einem Berg und traf durch zufall auf genau das Cottage, was sie suchte. Dort verbrachte sie einen gemütlichen Abend mit ihrer Kollegin und deren Freund.
Am nächsten Tag entschied man sich, den höchsten Berg in England und Wales erklimmen zu wollen: Mount Snowdon. Die Anfahrt war wieder äußerst schön und auch die Ersteigung dieses höchsten Gipfels war durch ein wundervolles Panorama unterstützt. Leider hatten die drei die kürzeste und somit steilste Route gewählt, was zu einigem Herzrasen und schmerzenden Schenkeln führte. Auf dem Gipfel angekommen wurden sie jedoch durch die herrliche Aussicht mehr als entschädigt und der Abstieg war im Vergleich zum Aufstieg wenig kräftezehrend.

Den Abend verbrachte die Franzi dann in einem B&B in der Nähe von Dolgellau und entschloss sich kurzerhand den nächsten Tag auf der Halbinsel LLyn zu verbringen. In Pwlhelli bestaunte sie den Hafen, in Criccieth bestaunte sie die Burg und in Aberdaron wanderte sie über die Whistling Sands und gruselte sich ein wenig.
Dann machte sie sich auf die lange Heimfahrt und fuhr mit Nüvi wieder mitten durch Snowdonia und Brecon und genoss die wunderbare Aussicht.

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