Boah, was fuer ein Wochenende, ich war mit dem Mountainbike Club in Corrin Woods in Fermoy im County Cork. Am Samstag morgen ging es um 8:30 mit dem Bus von No. 5 los Richtung Fermoy. Dieser Bus sah so aehnlich aus wie die Schulbusse in den Grease Filmen, und hatte ein aehnlich gute Federung, was bedeutete, dass einige schon nach der Haelfte der Fahrt etwas gruen um die Nase waren. In Fermoy angekommen auf unserem 3-Sterne Campingplatz machten wir uns erstmal ans Zelteaufbauen und Fahrraeder zusammensetzen und gegen 11:00 ging's dann los erstmal zum naechsten Laden auf ein kleines Fruehstueck und dann in den Wald. Ziel des Tages war den ganzen Berg hinauf zu fahren bis zum Kreuz auf dem 'Gipfel' um dann in halsbrechersischem Tempo das ganze wieder hinunter zu brausen. Schon auf dem Weg hoch schwaechelten einige und wir hatten auch den ersten Sturz ueber einen Baumstamm zu verzeichnen, Jim brach sich den Ellenbogen, fuhr aber tapfer bis zum Kreuz mit. Der Ausblick oben entschaedigte uns gewaltig fuer die eine Stunde die wir bergauf hatten leiden muessen, aber nach einer kurzen Pause ging es wieder runter, diesmal ueber einen Pfad der praktisch nicht vorhanden war, total ueberwuchert mit Brombeerranken, sehr angenehm an den nackten Beinen, ich sehe aus wie ein Beinschnibbler, und Gras und ab und zu einem Baumstamm der uns aus dem Sattel riss. Jim ist auch dieses alles tapfer, sein Fahrrad schiebend runtergelaufen. Unten angekommen verabschiedeten sich die einzigen anderen Maedels Aisling und Sarah, sowie Jim, Conor, Mark, Cian und Cormac weil es ihnen zu anstrengend wurde und ich quaelte mich mit den restlichen Jungs noch ein paar mal den Berg hoch und runter, hechtete ueber diverse Cliffs und fiel ein paar Mal in die Brombeeren, so wie alle anderen auch.
Gegen 18 h kamen wir wieder auf den Zeltplatz, haben uns beim Chipper mit Chips (fette Pommes) eingedeckt und alle zusammen in einem ungeheizten Fernsehzimmer den "Godfather" geschaut und Pool gespielt. In dieser Nacht hatte es bestimmt Minusgrade, denn obwohl es Tagsueber weder geregnet hatte und sogar ziemlich warm war war es in den Zelten selbst im Schlafsack saukalt. Und obwohl Darragh, Stevie und ich im Zelt eng zusammengerueckt sind habe ich noch nie in meinem Leben so gefroren. Dem armen Sean muss aber noch viel kaelter gewesen sein, er hatte ueber seinen Schlafsack gereihert und musste so die Nacht ohne verbringen.
Der Sonntag war aehnlich anstrengend, mit dem Highlight dass ich mich ueber eine Schanze getraut habe, die die Jungs 'skijump' nennen, ueber die man ca.20 m weit springen kann, das habe ich natuerlich nicht gewagt, aber den 2m Satz den ich gemacht habe fand ich auch nicht schlecht.
Gegen 5 ging's dann wieder Richtung Limerick, wo ich mich dann abends noch mit Tina und Lauren von der Juggling Society zum Jonglieren getroffen habe.
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