Saturday, February 09, 2008

Berlinale



Am Samstag morgen stand nach ausgiebigem Bio-Frühstück, was entgegen den Erwartungen der Franzi ohne Frischkornbrei und stattdessen aus wirklich leckeren Brötchen und Obst bestand, ein Besuch bei Max auf dem Programm, der mit der Franzi in Kambodscha gewesen war. In einem kleinen Café unterhielt sie sich mit ihm und seiner Freundin über das vergangene Jahr und verbrachte so ein paar gemütliche Stunden.
Dann ging’s auf zum Potsdamer Platz um die Berlinale Tickets abzuholen, was sich als nicht einfach gestaltete, da es für alle Berlinale Tickets nur eine Abholstelle gibt und dort natürlich ein ungeheurer Andrang herrschte. Die Franzi-Mutter musste höflich darum bitten vorgelassen zu werden, sonst hätten sie ihre Vorstellung auch noch verpasst. Mit den Tickets in der Hand eilten sie dann zur U2, die sie zum Rosa-Luxemburg-Platz und somit zu ihrem Kino brachte. Der Film den sie ansahen war in der Generation 14+ zu sehen, also ein Jugendfilm über die Freundschaft zwischen einem marokkanischen Mädchen (Dunya) und einer typischen Holländerin (Desi). Die Hauptdarstellerinnern und der Regisseur wurden vorgestellt und bei glänzender Publikumsstimmung, das Kino war natürlich voller Niederländer begann die Weltpremiere. Dunya und Desi war ein schöner Film, liebevoll gedreht und mit einer interessanten Geschichte. Im Abschluss gab es dann noch die Möglichkeit Fragen an die Schauspieler zu stellen.
Während sich die Franzi-Schwester mit einer ihrer Softballkolleginnen traf machte sich die Franzi auf zum Alex um dort ein Wiedersehen mit Rebecca zu feiern, die sie das letzte Mal zu Abiturzeiten gesehen hatte und die jetzt als Sozialarbeiterin in Berlin tätig ist. Es war ein sehr lustiges, aber leider viel zu kurzes Treffen, die Franzi musste nämlich sehr bald zurück zum gemeinsamen Familienabendessen im Cavallino Rosso, einem sehr sehr leckeren Italiener.
Der Abendspaziergang führte die Familie dann zum Berlinale Palast, wo der neue Film von John Malkovich Premiere feierte. Leider war Herr Malkovich nicht zur Berlinale angereist und die einzige Prominenz die sich zeigte waren die beiden jugendlichen Hauptdarsteller sowie Tom Arnold.
Etwas enttäuscht begab man sich zu den Hackischen Höfen, wo man gemeinsam mit der besten Freundin der Franzi-Mutter, die zufällig auch in Berlin war noch ein letztes Getränk zu sich nahm und sich dann auf die Matratze begab.

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