
Hallo liebe Leute,die letzten Stunden in Kambodscha will ich doch jetzt tatsaechlich mal kreativ nutzen und euch ueber die Geschehnisse der letzten Tage informieren.
Der CBD ist ein voller Erfolg gewesen, wir haben so viel gelernt ueber das Leben und die Verletzungen der Menschenrechte vor allem in Burma, aber auch in Thailand und Kambodscha. Das Rahmenprogramm war auch toll. Am Sonntag waren wir in Angkor, das ist der fruehere Regierungssitz des Khmer Reiches. Heute sind die ganzen Tempel UNESCO Weltkulturerbe. Sie sind einfach gigantisch. Sowas habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen. Leider waren auch ziemlich viele Touris unterwegs. Aber guckt euch das Teil mal bei Wikipedia.de an, es ist wirklich wunderschoen. Am Nachmittag waren wir zur Dorfversammlung in einem kleinen Dorf in der Provinz um Siem Reap eingeladen, dort war gerade eine Wahlkampfveranstaltung der Oppositionspartei, leider mit einem unaussprechlichen Namen, und wir sassen zusammen mit den Dorfbewohnern unter einer riesigen Plane auf dem Boden, mit Maennern, Frauen und Kindern und haben uns angehoert, was so ihre taeglichen Probleme waren. Zum Glueck waren genug Khmer da, die fuer uns uebersetzen konnten. Im Anschluss sind wir dann noch kurz losgezogen um uns mit ihnen persoenlich zu unterhalten, und die waren genauso schuechtern wie wir. Besonders eine kleine Oma hatte es mir angetan, sie hat meine Handlinien bezueglich der Zukunft betrachtet und mir die ganze Zeit mit ihrem zahnlosen Laecheln, einen schwarzen Zahn hatte sie noch, zugelaechelt und mir die Haende gestreichelt. Es war wirklich nett, mal so mit den Leuten zu kommunizieren und nicht nur touristisches zu unternehmen. Zum Abschied gab's dann noch Bambusblaetter mit sticky rice, Bohnen und Kokos. Lecker wars. Im Hotel angekommen begann dann das Koch Chaos. Jedes Land sollte in der Hotelkueche eine Spezialitaet von zu Hause kochen. Marlies und Sabine verdrueckten sich als sie das ganze Durcheinander sahen, aber Gerd und Allen haben fleissig geschnipselt und ich war zustaendig fuer die Sosse aus der dann eine leckere Lasagne wurde. Besonders amuesant waren die Hotelkoeche, drei umringten mich, einer band mir die Schuerze um, ein weiterer beobachtete genau, was fuer Zutaten in meinen Topf kamen, noch einer hielt meinen Topf fest und der vierte war immer unterwegs um Zutaten fuer mich zu besorgen, die waren echt zum Schiessen. Das grosse Buffet zum Abendessen war besser, als alles was wir bisher in Kambodscha gegessen hatten, und der letzte Abend mit den CBDlern ging mit vielen Funny Stories, ueber die die Khmer am meisten lachten schnell vorbei.
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