Gestern flog die Franzi nach London. Hierfür bediente sie sich diverser Züge der Trenitalia bis nach Bergamo zu einem Preis von 2 Euro pro Stunde Zugfahrt. In Bergamo angekommen stand sie eine Stunde am Check in ohne sich auch nur einen Millimeter nach vorne zu bewegen, da eine einzelne Stewardess bemüht war den gesamten Flug nach London-Luton einzuchecken, was auf Grund der Anstehgewohnheiten der Italiener, alle auf einem Haufen, ein sehr langsamer Vorgang war. Durch die Sicherheitskontrolle ging's dann jedoch ratz fatz, nicht mal die Verbandsscheere wurde der Franzi abgenommen, obwohl es ja nach England ging, und dann hieß es warten. Alle Maschinen nach London waren verspätet, und die der Franzi, die eigentlich um 22:45 starten sollte wurde erst um 23 Uhr bestiegen. Als dann alle Gäste an Board, angeschnallt und mit den letzten Sicherheitsvorkehrungen vertraut gemacht wurden kündigte der Kapitän eine kurze Wartezeit von 15 min. vor Abflug an, die sich dann auf 50 min. ausweitete, was alle weiteren Pläne der Franzi mächtig über den Haufen warf. Schließlich hatte sie sich in ihrer deutschen Gründlichkeit sämtliche Möglichkeiten zur Weiterfahrt vom Flughafen in die Stadt notiert, aber nur bis zu einer Verspätung von 45 min. Mit lauter schreienden und quängelden Kleinkindern war der Flug eine wahre Geduldprobe und als die Franzi schliesslich um 00:30 in Luton landete und sich dann auch noch auf die Suche nach einem funktionierenden Bankautomaten machen musste, war sie ganz schön genervt. Zum Glück gab es noch einen Bus zur Innenstadt um 1:30, so dass das freudige irische Wiedersehen um 03:00 stattfand und sehr kurz ausfiel.
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