Monday, October 15, 2007

Futteralarm in Natz

Am Sonntag folgen die Franzi und die Mari der Einladung ihres kanadischen Bekannten Rob, der mit seiner Frau Carmen in Natz residiert.

Da der Bus nur bis nach Schabs fuhr wurden sie dort von Rob abgeholt und folgten ihm zu einem flotten Spaziergang durch den Wald nach Natz. Dort machten sie eine Runde um den Flötscher Weiher, genossen die Aussicht und machten es sich im Garten der Residenz ihrer Gastgeber gemütlich während sich die zwei in der Küche gütlich taten.

Was dann folgte war eine Mast aller erster Güte. Es wurde ein 5-gängiges Menü aufgetischt, und die Franzi und die Marlies wurden sehr oft dazu ermutigt sich noch ein weiteres Mal zu bedienen, so dass sie nach dem zweieinhalbstündigen Mahl kaum mehr in der Lage waren sich zu bewegen. Sogleich tischte Rob Kaffee und Kuchen auf und der Franzi blieb nichts anderes übrig als laut stöhnend ein wenig vom mitgebrachten Apfelstrudel zu kosten.

Anschließend machten Mari und Franzi mit Rob einen kleinen Verdauungsspaziergang während Carmen, die die Hilfe der beiden nicht annehmen wollte den Abwasch erledigte. Die drei besuchten den internationalen Flughafen Natz, auf dem eine Handvoll Besessener ihre Modellflieger in die Luft steigen ließ, dann ging man eine erneute Runde um den See, der auch bei zweiter Betrachtung eher einer Pfütze glich, aber mit schöner Aussicht und dann durfte die Franzi die Schweine in einem Freigehege streicheln, die irgendwann in den nächsten Wochen zu Speck verarbeitet werden. Arme Schweinchen – böse Karnivoren.

Am Abend wurden Mari und Franzi von ihren Gastgebern dann nach Brixen gefahren, wo sich die Mari sogleich zur Arbeit aufmachte und die Franzi einen ziemlich verstörenden Abend mit dem Film „Being John Malkovich“ verbrachte.

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